Messiah

Händels "Messiah" (HWV 56) wurde am 13. April 1742 in Dublin uraufgeführt und gehört bis heute zu den populärsten Werken geistlicher Musik. Händel schrieb das Oratorium in insgesamt nur 24 Tagen. Anfangs hatte das Werk es schwer, sich beim Publikum durchzusetzen – insbesondere die Verwendung von original Bibelzitaten wurde als blasphemisch verurteilt.

Erst ab 1750 wurde das Werk regelmäßig in der Fasten- bzw. Osterzeit dargeboten, und eine Aufführungstradition begann sich zu entwickeln. Der Komponist stand bei vielen dieser Konzerte selbst am Dirigentenpult und änderte je nach Bedarf einzelne Passagen. Der wohl berühmteste Satz dieses Oratoriums ist das "Hallelujah". Es war lange Zeit Brauch, dass sich das Publikum beim Erklingen dieses Stücks erhob. Dies ging angeblich auf König Georg II. zurück, der vor Ergriffenheit aufstand, als er zum ersten Mal den Chor hörte.

Die Messiah-Aufführungen des Schloßchors Hadersfeld im Sommer 2014 in der Piaristenkirche in Krems sowie im MuTh-Konzertsaal der Wiener Sängerknaben wurden von Jorge Daniel Valencia geleitet. Als Solisten wirkten Marelize Gerber (Sopran), dem Countertenor Armin Gramer (Alt), Tore Tom Denys (Tenor) und Günter Haumer (Bass) mit – begleitet wurde der Chor vom Barock-Ensemble Tientos.

Hörproben
der Aufführung in der Kremser Piaristenkirche (22.5.2014)
O thou that tellest ...
And the Glory ...

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